Im Ort befindet sich die aus dem 17. Jahrhundert stammende Kirche San Giorgio, die vom Einwohner Stefano Salterio im 18. Jahrhundert mit reichem Stuck und Fries verziert worden ist. Desweiteren verfügt Sie über Gemaelde und Skulpturen der gleichen Epoche, während im Aussenbereich das Oratorium der Ordensbrüder des Allerheiligsten Sakraments Interesse verdient, da es ausserordentlich schöne Dekorationen des 18. Jahrhunderts aufweist und ein Altargemälde des Carlo Innocenzo Carloni, das die Heilige Jungfrau des Rosenkranzes darstellt.
Sehr ungewöhnlich hingegen ist ein Grabdenkmal des 19. Jahrhunderts in Form einer 20 m hohen Pyramide, welches sich auf dem Friedhof von Laglio findet.
Auf das Ende des 19. Jahrhunderts geht auch Villa Melograno oder Fasola zurück. Sie liegt im Ortsteil Vergonzano und besticht vor allem durch ihren grossen Garten und das anmutende Spiel von Vorsprüngen und Simsen, die vom Eckturm beginnend die gesamte Fassade einnehmen.
Im Ortsteil Torriggia befindet sich das Buco dell’Orso. Dem Fund von Resten eines prähistorischen Höhlenbären, hat die Höhle, die über 150 m zu besichtigen ist, den Namen zu verdanken.
Dem Ufer entlang in Richtung Norden gelangt man nach Brienno mit seinem Geflecht aus Bogengängen und Bruchsteinhäusern, das vor allem wegen seines gut erhaltenen mittelalterlichen Ortskerns Beachtung verdient. Die alte Kirche der Heiligen Nazzaro und Celsio, steil über dem Seeufer gelegen, bewahrt in ihrem Innern einen Flügelaltar des Andrea Passeri von 1508 und einige Fresken des 17. Jahrhunderts auf.