Willkommen in Como,
an der Spitze des westlichen Ausläufers des Comer Sees gelegen, bekleidet diese kleine Stadt mit wenig mehr als 80.000 Einwohnern eine enorm wichtige Rolle durch ihre Geschichte, ihre Kultur, ihre Textilindustrie und, vor allem, die hinreißende geographische Lage.
Entstanden aus prähistorischen Siedlungen und umgesiedelt von Julius Caesar an den Passage-Punkt in Richtung der nördlichen Alpen, hat die Stadt schon immer eine Schlüsselposition für die gesamte Region bedeutet, so sehr, dass sie über Jahrhunderte mit Mailand rivalisierte.
Seit dem Mittelalter entwickelten sich auch außerhalb der Stadtmauern (von Barbarossa in Auftrag gegeben und teilweise bis heute erhalten) kleine Siedlungen, jede charakteristisch und eigenständig. Heute sind diese Teil der Stadt und viele Denkmäler in Comos Strassen erinnern an ihre Geschichte.
Im 16. Jahrhundert steht die Stadt unter spanischer Herrschaft um dann im 18. Jahrhundert unter Österreich zu fallen. Dies sind die Jahre Alessandro Voltas und der großen Herrenhäuser, der Beginn der Seidenindustrie und des Volkstheaters.
Durch den Besuch des Archäologischen Stadtmuseums Giovio bekommt man eine Vorstellung von Como in der Vorgeschichte, während die Struktur des historischen Stadtkernes römischen Ursprungs ist. Die Südtürme der Stadtmauer zeugen von ihrer mittelalterlichen Vergangenheit sowie die romanischen Kirchen und der beeindruckende, 1740 fertig gestellte Dom.
Im Westen der Stadt, genauer im Bereich Borgo Vico, kann man prächtige Herrenhäuser bewundern und entlang der Uferpromenade in Richtung Zentrum trifft man auf den Volta-Tempel und Piazza Cavour, an dieser Stelle befand sich ehemals der Handelshafen.