Bellagio – Die Sehenswürdigkeiten
Am Ende der Hauptstrasse, Via Garibaldi, an einem kleinen Platz unter den zur Strasse abfallenden Serbelloni-Gaerten, trifft man linkerhand auf die Basilika von San Giacomo, zwischen 1125 und 1150 erbaut. Der Glockenturm diente auch als Wehrturm und die drei ringförmigen Apsiden, die vier Kapitelle und die Symbole der Evangelisten im Torgang gehören alle zur ursprünglichen Basilika. Im Inneren befinden sich zwei Werke aus dem 15. Jahrhundert, eines umbrische, das andere lombardische Schule, einige romanische Skulpturen und Bilder des 16. und 17. Jahrhunderts wie Die Niederlegung Jesus im Grab des Perugino und Die Gnadenmutter.
Die Kirche des Täufers (San Giovanni Battista) ist die älteste Bellagios’ und steht auf den Resten einer viele Jahrhunderte zuvor erbauten. Das heutige Erscheinungsbild ist auf die aufwändige Restaurierung von 1785 zurück zu führen. Grosses Interesse gilt dem Altarbild Die Auferstehung des Christus im Inneren der Kirche.
Auf einem Hügel im Osten befindet sich Villa Serbelloni mit ihrem herrlichen Park. Im 15. Jahrhundert erbaut gehört sie heute der Rockefeller-Stiftung New York die hier ein Studien- und Konferenzzentrum betreibt. Die Gärten kann man über Via Garibaldi betreten, sie sind ein Geflecht aus eleganten Wegen inmitten jahrhundertealter Bäume, exotischer Pflanzen, Rosenstöcken und Blumen.
Ein weiteres berühmtes Gebäude ist Villa Melzi. Noch heute von Erben der Familie bewohnt, ist sie nicht zur Besichtigung freigegeben. Man kann das kleine Museum besuchen und den wundervollen Park in dem eine etruskische Aschenurne (3. Jh.) aufbewahrt wird, zwei ägyptische Skulpturen des 13. und 14. Jahrhunderts und die Skulptur Dante an der Hand geführt von Beatrice des Comolli.
Außer der Seepromenade in einem sehr schönen Kontext bietet sich für Spaziergänge oder Ausflüge der Monte San Primo (ca. 14 km entfernt) an. Hier kann man auch skifahren oder einfach die beeindruckende Aussicht genießen.


















