Willkommen am Comer See,
Drittgrößter Norditaliens, besteht aus drei Armen und hat die Form eines auf dem Kopf stehenden Ypsilons. Mitten in den Alpen liegend wird er schon immer von deutschen Besuchern als Stück Mittelmeer in den Bergen geschätzt. Städter hingegen finden hier einen Ort des Friedens und der Ruhe mit einer lieblicheren Landschaft als der Rest der Alpen.

Eine wunderbar abwechslungsreiche Landschaft: Seewasser von blau bis grün, felsige Anhöhen, verschneit oder von Wäldern bedeckt, Dörfer aus Naturstein, zwischen See und Bergen an die Hänge geschmiegt, fleißige Städte, reich an Geschichte und Kultur.

Der Comer See (auch „Lario“ , „Lago di Como“) präsentiert ein variantenreiches Territorium, im Ganzen jedoch sehr harmonisch. Die herrliche, fast unberührte Natur ist hier vom Menschen immer respektvoll behandelt worden, die entstandenen Ansiedlungen sind charakteristisch und von diskretem Charme.

Im Sommer ist der Lario eine Binnensee-Oase die auch in den umliegenden Bergen Erfrischung und Abkühlung bietet, während das Klima in der kälteren Jahreszeit eher mild ist, und wichtige Ski-Orte in kurzer Zeit zu erreichen sind.

Der Urlaub am Comer See zeichnet sich durch Entspannung und unzählige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung aus: vom Wassersport (segeln, tauchen, Wasserski usw.) über Bergsport (Ski, Trekking, Freeclimbing usw.) hin zu weiteren In- und Outdoor-Aktivitäten. Der grösste Teil der Seeorte bietet vielfältige Möglichkeiten in diesem Bereich, Sport im Allgemeinen erfreut sich grösster Beliebtheit, wie die Vielzahl öffentlicher Sportzentren und international bekannter Sportler aus dieser Region dokumentieren.

Varenna, Comer see

Comer See – Restaurants

Die große Vielgestaltigkeit des Lario spiegelt sich natürlich auch in seiner Esskultur wieder. Die Küche hat einen starken Bezug zum Territorium, inspiriert sich sowohl an dem, was der See, als auch, was die Berge bieten.

Die Spezialitäten des Sees umfassen verschiedene Gerichte wie in Essigsud eingelegter Fisch (pesce in carpione), geräucherte Forelle in Öl (trota affumicata sott’olio), Aal (anguilla) und Fischsuppe (zuppa di pesce) alla Tremezzina. Charakteristisch sind die Missulit -in der Sonne getrockneter und gesalzener Süßwasserfisch, meist mit Polenta serviert, Lavarello –ebenfalls getrocknet oder geräuchert und der Pigo. Nicht zu vergessen Risotto con pesce persico (mit frittierten Fischfilets). Entlang der Seeufer werden auch zum Beispiel Oliven und Spargel angebaut die hochwertige Endprodukte liefern.

Im bergigen Landesinneren und in den Tälern ist die Küche traditionell etwas ärmer und sehr bodenständig. Die typischen Crotti, kühle, in den Fels gehauene Keller, sind heute zu einem großen Teil gute Restaurants in denen man hausgemachten Käse (Taleggio, Bitto, Formagelle, Caprini, Ricotta, Butter) und Wurstwaren probieren kann. Die wichtigsten Zutaten und Gerichte sind Polenta in verschiedenen Zubereitungen (zum Beispiel gialla, taragna und cunscia), helles Fleisch wie Kaninchen, junge Ziege, Pilze und, im nördlichen Lario auch Wildgerichte. Im Valtellina –Tal, östlich des Sees, muss man die berühmten Pizzoccheri –Nudeln probiert haben.

Die Süßspeisen sind unter anderen die Cotizza -eine Focaccia mit Zitronenschale, die Resta de Comm –dem Panettone ähnlicher Kuchen und die Miascia –aus altbackenem Brot, Eiern, Äpfeln, Amaretti, Pinienkernen, Rosinen, Butter, Mehl und dunkler Schokolade.

Colico

Comer See – Die Anreise

Mit dem Flugzeug
Um die Seeorte zu erreichen fliegt man die Mailänder Flughäfen (Malpensa, Linate, Bergamo – Orio al Serio) an, von dort gelangt man über Mailand nach Como oder Lecco.

Von Malpensa erreicht man bequem Como und das westliche Ufer: Malpensa Express bis Saronno, dann umsteigen, oder direkt mit der Buslinie 250.

Von Orio al Serio aus gelangt man über Bergamo nach Lecco und von dort an das gesamte östliche Seeufer.

Mit dem Zug
Como und Westufer: Züge der FS (Ferrovie dello Stato) von Milano Centrale nach Como in ca. einer Stunde. Züge der Ferrovie Nord von Milano Cadorna und Saronno in Richtung Como.
Lecco und Ostufer: Züge der FS, die Verbindungen Milano-Lecco-Sondrio, Brescia-Sondrio-Lecco, Sesto San Giovanni-Monza-Lecco, Como-Molteno-Lecco.

Mit dem Auto
Como ist ca 50 km von Mailand entfernt und am schnellsten über die Autobahn A9 Como-Chiasso zu erreichen. Von Como führt die Regina SS 340 entlang des Westufers.

Lecco und das Ostufer erreicht man nach ca 60 km über die Schnellstrasse Nuova Valassina SS 36 ab Monza über Lecco in Richtung Sondrio. Vorbei an Lecco führen diverse Ausfahrten zu den Seeorten.